Querdenken 2021

Es ist, mindestens für uns, kaum zu glauben, wie sich die Querdenken-Initiative entwickelte. Sie ist fest etabliert im „Demonstrations-Business“ und gehört zu den größten Profiteuren der Coronakrise.
Das Focus-Magazin schreibt: „Querdenken ist eine gut geschmierte Empörungsmaschine. Neben der Wut, die sie in deutschen Innenstädten entlädt, produziert diese Maschine alternative Fakten für ihre Anhänger, ausgiebigen Umsatz für ihre Betreiber“ – und, so möchten wir hinzufügen – ausreichend Kopfschmerzen für die Politik.
Ihre Unterstützer sind eine sehr heterogene Gruppe: besorgte Bürger, Esoteriker, Impfgegner, Künstler (von gut etablierten bis umstrittenen), Verschwörungsideologen, Reichsbürger, Rechtsradikale.
Unter dem Deckmantel der Verteidigung von Grundrechten wie der Versammlungs- und Meinungsfreiheit missachten die Demonstrierenden häufig demonstrativ die Hygieneauflagen zum Infektionsschutz bedrohen Gegendemonstranten, die Polizei und die Presse.
Die Querdenker stellen sich gerne in der Öffentlichkeit entweder als Opfer der „Corona-Diktatur“ oder als Widerstandskämpfer (verglichen mit Sophie Scholl) dar, um die Regierung zu diskreditieren, und relativieren damit die Verbrechen der Nazi-Diktatur.
Seit Dezember 2020 ist die „Initiative Querdenken 711“ unter Beobachtung des Baden-Württembergischen Verfassungsschutzes.
Einer Untersuchung des ZEW Mannheim und der Humboldt-Universität Berlin zufolge waren die Querdenker-Demos in Herbst Superspreader-Events.
In diesen harten Pandemiezeiten stellen die Querdenker-Demos eine zusätzliche Herausforderung für Politik und Gesellschaft dar. Diese Ausschreitungen, zu denen es immer wieder kommt, beschädigen das Vertrauen in der Demokratie, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und erhöhen signifikativ das Ansteckungsrisiko. Da wir die Infektionszahlen nicht weiter in die Höhe treiben wollen, werden wir nicht zu Gegenveranstaltungen aufrufen. Die Gesundheit aller ist uns wichtig!
Wir bedauern außerordentlich diese Entwicklung der Querdenken-Initiative. Wir glauben, dass jeder Teilnehmer einer solchen Demonstration ganz genau beobachten muss, in welcher Gesellschaft man sich gerade befindet, und letztendlich auch dafür geradestehen muss.
Jeder Mensch unterstützt durch die Teilnahme an solchen Demos auch das Gedankengut und die Argumente von Rassisten, Rechtsradikalen, Verschwörungsideologen und Antisemiten.

U18-Wahlen als aktive Teilhabe

In der Corona-Pandemie bietet die Stadt Wiesloch in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring, dem Bündnis für Demokratie und Toleranz e.V., der Partnerschaft für Demokratie, den IB Jugendzentren und der Schulsozialarbeit Jugendlichen die Möglichkeit, online zu wählen.

Am 14. März wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt. Während Jugendliche ab 16 Jahren Gemeinderäte und Bürgermeister/innen in Baden-Württemberg bereits seit 2016 mitwählen dürfen, haben sie bei der Landtagswahl bisher kein Stimmrecht. Deshalb bietet die U18 Wahl eine Möglichkeit für junge Menschen, sich bereits mit unter 18 Jahren mit den Wahlen, den Parteien und Kandidaten/innen auseinanderzusetzen und ihre Stimme abzugeben.
U18 Jugendwahlen werden seit dem Jahr 1996 in Berlin immer in der Woche vor einem offiziellen Wahltermin abgehalten. Zur Bundestagswahl, Europawahl, Landtagswahlen etc. rücken politische Zukunftsdiskussionen ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Das beschäftigt auch Kinder und Jugendliche. Sie stellen Fragen und äußern politische Wünsche. Üblicherweise werden die U18 Wahlen so vergleichbar wie möglich zu den echten Wahlen durchgeführt, mit ähnlichen Stimmzetteln, Wahlkabinen oder Wahlurnen… in der Corona-Pandemie ist dies aber in vielen Fällen nicht möglich.

Infos beim Kreisjugendring Rhein-Neckar

Deshalb bietet der Kreisjugendring Rhein-Neckar in Kooperationen mit mehreren Kommunen, so auch der Stadt Wiesloch und den oben genannten Kooperationspartnern, Jugendlichen in der Zeit vom 26. Februar bis zum 5. März die Möglichkeit, ihre Stimme bei der U18-Wahl digital abzugeben.
Auf der Internetseite des Kreisjugendrings Rhein-Neckar finden interessierte junge Menschen Infos rund um die Landtagswahl und die Abstimmung zur U18 Wahl nach Wahlkreis. Um sich ein Bild von den Meinungen der Parteien zu machen, gibt es dort außerdem Interviews mit den Kandidaten von CDU, Grünen, SPD, FDP und Linken zu den Themen Bildung, Ausbildung, Klima, ehrenamtliches Engagement, Teilhabe, Lebenswelt und Corona.
Für Fragen rund um die U18 Wahl wendet Euch gerne an das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Wiesloch.
E-Mail: jugendreferat@wiesloch.de Telefon: 06222/84-398 bei Frau Struwe

Kandidierenden-Check auf Abgeordnetenwatch.de

Abgeordnetenwatch.de bietet ab KW 8 auch einen eigenen Kandidierenden-Check an: https://www.kandidierendencheck.de/baden-wuerttemberg
Damit können Wähler:innen anhand von 19 Thesen zur Landespolitik herausfinden, welche Kandidierenden mit ihnen inhaltlich die meisten Übereinstimmungen haben. abgeordnetenwatch.de holt dafür zunächst die Standpunkte der Politiker:innen ein. Ein Format, das Unentschiedene auf eine spielerische Art schnell helfen kann, ihre Meinung zu festigen. Noch bis zum 13. März, dem Vorabend der Wahl, können alle Kandidierenden unter www.abgeordnetenwatch.de/baden-wuerttemberg befragt werden. Weitere Informationen finden Sie hier: abgeordnetenwatch.de

Mesale Tolu «Mein Sohn bleibt bei mir!»

Als politische Geisel in türkischer Haft – und warum es noch nicht zuende ist.
Freitag 27.11.2020, 20 Uhr, Kulturhaus Wiesloch

Sie war eine prominente deutsche Geisel der türkischen Regierung: Als angebliche Terrorunterstützerin saß die Journalistin und Übersetzerin Meşale Tolu mit ihrem kleinen Sohn in Haft; danach wurde ihr die Ausreise aus der Türkei verweigert. Jetzt, wieder in Deutschland, berichtet sie über diese Zeit: über die Brutalität von Polizei und Justiz, das Alltagsleben in der politischen Gefangenschaft zwischen Hoffnung und Verzweiflung, ihren Kampf um Freiheit für ihre Familie und ihren Einsatz für die Pressefreiheit. Ein sehr persönliches Buch, das zugleich deutlich macht, wie das Regime in Ankara mit seinen Kritikern umgeht.

Meşale Tolu ist eine deutsche Journalistin und Übersetzerin kurdischer Herkunft. Sie wuchs in Ulm auf und studierte in Frankfurt Ethik und Spanisch. 2007 erhielt sie die deutsche Staatsbürgerschaft und legte zugleich die türkische ab. Ende April 2017 wurde sie in ihrer Istanbuler Wohnung von einer türkischen Antiterror-Einheit als „Terroristin“ verhaftet. Ihr Schicksal und das anderer in der Türkei inhaftierter Journalisten hat zahlreiche Medienberichte, Unterstützerkampagnen und diplomatische Aktivitäten ausgelöst. Am 18. Dezember 2017 wurde sie unter Auflagen aus der Haft entlassen, am 20. August 2018 hob ein Gericht die Ausreisesperre gegen Tolu auf, erst zwei Monate später die gegen ihren ebenfalls inhaftierten Ehemann Suat Çorlu. Meşale Tolu lebt mit ihrer Familie in Neu-Ulm.

Ort: Kulturhaus Wiesloch, Gerbersruhstr. 41, 69168 Wiesloch
Eintritt: 10,00 EUR
Vorverkauf: ab 30.10.2020, Stadtbibliothek Wiesloch (Tel.: 06222/929315)
Veranstalter: Amnesty International, Sektion Wiesloch, Stadtbibliothek Wiesloch,
Buchhandlung Eulenspiegel, Bündnis für Demokratie und Toleranz e.V., Wiesloch

Aus gegebenem Anlass stehen deutlich weniger Sitzplätze zur Verfügung.
Bitte die bekannten Hygienevorschriften beachten!

Stellungnahme zu “Widerstand2020”

Die aktuelle Debatte um “Corona-Einschränkungen” krankt unseres Erachtens daran, dass – wissentlich oder unwissentlich – zwei Fragestellungen miteinander vermischt werden:

  • Ist die Bedrohung durch das Coronavirus tatsächlich so schwerwiegend, dass die Ausrufung einer Pandemie gerechtfertigt war?
  • Wird “Corona” von den politisch Handelnden dazu missbraucht, um Freiheitsrechte einzuschränken?

Wir sind der Ansicht, dass in unserem demokratischen Rechtsstaat die politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Gemeinden überwiegend und mehrheitlich im Interesse des Gemeinwohls handeln.
Anders ausgedrückt: Unsere Haltung gegenüber dem Staat, seinen Institutionen und den handelnden Personen ist nicht geprägt von grundsätzlichem Misstrauen.
Ausgehend von dieser Prämisse reduziert sich der Fragenkomplex rund um Corona auf “graduelle” Fragen, wie etwa:

  • Waren und sind die “Corona-Einschränkungen” dem Ausmaß der Bedrohung angemessen?
  • Hätte man z.B. auf die Schließung von Schulen oder Geschäften verzichten können?

Diese und andere Fragen sind berechtigt und sollen leidenschaftlich diskutiert werden.
Ausgehend von der obigen Überzeugung stellt sich jedoch nicht die Frage, ob Freiheitsrechte und Grundrechte akut und dauerhaft bedroht sind.
Daher sehen wir auch keine Notwendigkeit für eine neue “Freiheitsbewegung”, wie die Partei “Widerstand2020” eine zu sein beansprucht.
Gleichwohl ist das Recht, eine Partei zu gründen, ein verfassungsmäßig verbrieftes Recht.1

In ihrer Satzung bekennt sich die Partei “Widerstand2020” zum demokratischen Rechtsstaat und lehnt “totalitäre, diktatorische und faschistische Bestrebungen jeder Art” entschieden ab.2

Auf der anderen Seite rufen die Gründer und Protagonisten zum Widerstand gegen die etablierte Politik auf und pflegen den Kontakt zum “Verschwörungsunternehmer” Ken Jebsen.3

So muss sich erst noch zeigen, welchen Weg die Partei “Widerstand2020” nimmt. Ein Parteiprogramm existiert bislang nicht.
Wir werden die Entwicklung kritisch begleiten, uns in dieser Gruppe jedoch nicht aktiv engagieren.

1 Art. 21 Grundgesetz
2 §1 der Satzung vom 21.4.2020; siehe https://www.widerstand2020.de/satzung.html
3 https://www.youtube.com/watch?v=eHemOBO9un4

„Frauenweiler spricht“

Wann: 7. März 2020, 15:00 Uhr
Wo: Mehrzweckhalle Frauenweiler

Der Stadtteilverein Frauenweiler startet ein gemeinsames Projekt mit dem Bündnis für Demokratie und Toleranz e.V. und der Bürgerstiftung Wiesloch.

Worum geht es?

In Zeiten von Sozialen Netzwerken und Digitalisierung, einer sich immer schneller drehenden Welt, einer sich wandelnden Arbeitswelt, einer aufgeregten Debattenkultur und einer sich verändernden Gesellschaft bleibt so manches auf der Strecke – vor allem das Miteinander, das Gespräch und die Diskussion. Häufig sind wir in unserem Alltagsstress gefangen oder stecken in unseren Filterblasen fest.
Gemeinsam mit dem Bündnis für Demokratie und Toleranz e.V. und der Wieslocher Bürgerstiftung startet der Stadtteilverein Frauenweiler das Projekt „Frauenweiler spricht“ und lädt alle Interessierte und Neugierige Personen aus Frauenweiler hierzu herzlich ein. „Frauenweiler spricht“ ist Teil des Projekts „Wiesloch spricht“ der Bürgerstiftung.

Ziele?

  • Raum und Möglichkeit zu schaffen aus der Filterblase herauszutreten, den eigenen Erfahrungsschatz und Horizont erweitern
  • Verständnis füreinander und Toleranz fördern
  • eine gute Zeit haben gemeinsam
  • Ideen entwickeln wie wir unseren Ortsteil weiterentwickeln können
  • Bewusstsein „Wir sind Frauenweiler“ entwickeln und verstärken

Wann?
Am 7.3. treffen wir uns um 15:00 Uhr zu einer ersten Veranstaltung in die Mehrzweckhalle ein. Bei Kaffee und Kuchen wollen wir zunächst in verschiedenen kleinen Kennenlern-runden in Zweiergesprächen mit einer „fremden“ Person ins Gespräch kommen. Im Anschluss möchten wir in einem zweiten Teil gemeinsam an verschiedenen Tischen Themen weiter besprechen und gemeinsam Ideen für ein noch besseres Miteinander und noch vielfältigers Dorfleben entwickeln.

Neugierig?
Dann kommen Sie am 7. März einfach dazu. Eine Anmeldung an veranstaltung@frauenweiler.info hilft uns bei der Planung, ist aber nicht zwingend nötig.

Was wünschen wir uns?
Viele weitere Ideen aus der Bevölkerung, die wir im Laufe des Jahres umsetzen können. Oberdorf kommt mit dem Unterdorf ins Gespräch, Junge mit Alten, Einheimische mit Zugezogenen, Tennisspieler mit den Fußballern, und so weiter.
Das Miteinander hier vor Ort noch besser werden zu lassen

Bei Fragen …
… können Sie sich gerne an den Stadtteilverein Frauenweiler (www.frauenweiler.info/kontakt/) oder an Adrian Seidler (Tel. 318292) wenden

Mahnwache zum Gedenken an die Opfer von Hanau

Gegen Rassismus und Intoleranz

Bündnis für Demokratie und Toleranz Wiesloch lud zur Mahnwache

Nach den rassistisch motivierten Morden von Hanau, die viele Menschen erschütterten, fanden bundesweit Mahnwachen statt. Auch das Wieslocher Bündnis für Demokratie und Toleranz rief ebenfalls zu einer Mahnwoche auf den Adenauerplatz ein. Eine Woche nach der Tat kamen nach Polizeiangaben 300 Menschen.

Für das Bündnis begrüßte Adrian Seidler und begründete weshalb solche eine Mahnwache wichtig sei. Es gehe nicht nur um Solidarität mit den Opfern und den Angehörigen. Zum einen ist es wichtig zu demonstrieren, dass die demokratische Mehrheit Ausgrenzung, Intoleranz und Hass nicht dulden. Zum anderen sei es wichtig Mitbürgern mit Migrationshintergrund, die sich hier nicht mehr so sicher fühlen zu zeigen, dass „sie keine Fremde sind, sondern ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft“. Die Welt ist auch vor Hanau nicht in Ordnung gewesen. Nicht nach dem Anschlag in Halle, dem Mord an Walter Lübcke, dem Aufdecken rechtsradikaler Netzwerke und dem Hass, der Ausgrenzung, dem Anti-Semitismus, die wir jeden Tag im Internet erleben. Es sei wichtig sich dem entgegen zu stellen. Nicht aus der geschichtlichen Verantwortung, sondern weil es menschlich sei.

Oberbürgermeister Dirk Elkemann sprach von der Fassungslosigkeit vor der Menschenverachtung und dem Rassismus. „Wir sind aber nicht sprachlos, wir sind nicht tatenlos.“ Elkemann gedachte den Opfern und den Angehörigen, die die Frage nach dem „Warum“ stellten. Als Vertreter einer weltoffenen Gesellschaft müsse man den Rassisten und den verwirrten Köpfen entgegen schmettern „Wir sind die Mehrheit“. Er appellierte auch an die Menschen die eigenen Worte stets gut zu bedenken. „Denn Worte können verletzen und können eine Atmosphäre schaffen in denen Menschen sich nicht mehr frei fühlen.“ Alle seien daher Teil des Problems, aber auch Teil der Lösung.

Pfarrer Alexander Hafner, der für die katholische und die evangelische Kirchengemeinde sprach, stellte die Frage, ob man die Tat von Hanau fremdenfeindlich nennen könne, wenn es Menschen trifft, die hier zu Hause sind. „Wer ist hier fremd? Und wer ist hier der Feind?“ Es geht um Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit. Er zitierte einen Brief aus dem ökumenischen Arbeitskreises in dem den Moscheegemeinden und den Freunden des multireligiösen Gebets Mitgefühl und Solidarität ausgesprochen wurde.

Die Vorsitzende der alevitischen Gemeinde wandte sich in sehr persönlichen Worten an die Menschen. Sie berichtete wie sie sich, als jemand der in Heidelberg geboren wurde, in den letzten Tagen die Fragen „Wo gehöre ich hin?“ und „Bin ich kein Teil von Euch?“ stellte. Diese Angst dürfe man nicht gewinnen lassen. Heute ginge es darum ein Zeichen zu setzen. Sie wünschte sich diesen traurigen Anlass zu etwas guten werden zu lassen und mit einem Fremden ins Gespräch zu kommen, ihn näher kennenzulernen. Nur wenn man näher zusammenrücke, können wir für ein friedliches Zusammenleben sorgen.

Turan Öcalan, der für die Moscheegemeinden aus Wiesloch und Walldorf sprach, bedauerte den traurigen Anlass. Die Moscheegemeinden fühlten sich aber durch so viele unterschiedliche Menschen, die an dem Abend zusammengefunden haben, gestärkt. „Trotz aller Trauer“ werde man sich als Gesellschaft nicht teilen lassen und deren Hass sei der Ansporn für noch stärkeren Zusammenhalt. Er erinnerte an die jungen Menschen, die so unerwartet den Tod fanden und dankte allen Teilnehmern der Mahnwache.

Nach dem Anzünden von Kerzen und einem stillen Gedenken beschloss Jan-Peter Oppenheimer vom Bündnis die Mahnwache und erinnerte daran, wie wichtig es sei zusammen zu stehen. Insbesondere „in Zeiten in denen es dunkler wird.“ Hierzu möchte das Bündnis für Demokratie und Toleranz beitragen und benötigt hierbei aktive und passive Unterstützung durch eine breite Mehrheit der demokratischen Zivilgesellschaft.

Mitwoch 26.02.2020, 18:00 Uhr, Wiesloch Adenauerplatz

Bilder: © by H&B Pressebild Pfeifer

Mahnwache für die Opfer von Hanau. Das Buendnis für Demokratie und Toleranz Wiesloch laedt zur Mahnwache zum Gedenken an die Opfer von Hanau ein. Adenauerplatz Wiesloch. 26.02.2020 – Jan A. Pfeifer – 0172-6290959
Mahnwache für die Opfer von Hanau. Das Buendnis für Demokratie und Toleranz Wiesloch laedt zur Mahnwache zum Gedenken an die Opfer von Hanau ein. Adenauerplatz Wiesloch. 26.02.2020 – Jan A. Pfeifer – 0172-6290959

ACT OUT

Performance Workshop in Wiesloch:
Wie bringen Fruchtgummi-Mäuse, Masken und viel Pappe mehr Aufmerksamkeit für Demokratie in unsere Stadt?
Das kannst du an 3 Tagen in den Herbstferien mit einer erfahrenen Theater-Pädagogin in viel Action, Kunst, Theater, Choreografie, Pantomime, Bewegung und Musik ausprobieren.

Wann: Mo 28.10. bis Mi 30.10.2019 von 10:00 bis 14:00
Wo: KIKUSCH-Raum der Albert-Schweitzer-Schule
Parkstraße 9, 69168 Wiesloch
Wer: für alle ab 5. Klasse
Kosten: gratis – für Snacks und Getränke ist gesorgt.

Verbindliche Anmeldung bitte bis 20.10.2019 bei KIKUSCH:
Tel.: 06227-389943 oder 0176-70066393
E-Mail: kikusch@vhs-sb.de
Web: www.kikusch.de

Die Performance aus unserem Workshop zum Thema Demokratie und Toleranz werden wir in die Stadt tragen und an den unterschiedlichsten Plätzen aufführen.
Der Weihnachtsmarkt wird unsere Kulisse, die Straße zur Bühne, die Fußgängerzone zur Fan-Meile, unser Demokratie-Song zum Hit.

Einladung zum Interkulturellen Sonntag

www.dielheimer-herbst.dewww.interkulturellewoche.de

Termin:
So, 22.09.2019, 15-19 Uhr Eintritt: Frei
Ort:
Pfarrgarten Pfarrzentrum, Dielheim

Eine Musikveranstaltung im Herzen Dielheims zur Eröffnung der deutschlandweiten
ökumenischen Interkulturellen Woche.
Unter dem Motto „zusammen leben, zusammen wachsen“ verbringen wir an diesem Sonntag vier schöne Stunden miteinander. Zum Lachen, Sprechen, Essen, Musik Genießen – einfach, um eine gute Zeit zu haben.
Bürgerinnen und Bürger mit internationalen Wurzeln bereiten Speisen aus verschiedenen europäischen und außereuropäischen Ländern, die – ebenfalls internationale – Lehrerband der Musikschule Horrenberg-Dielheim spielt mit diversen Gastmusikern ein buntes Programm aus Jazz, Swing, Soul, Bossa Nova und anderen Stilrichtungen – und so lässt sich bei gutem Speis und Trank wunderbare Musik von grandiosen Solisten und Instru- mentalisten genießen.
Dielheimer Bürger/Innen unterschiedlicher Nationalitäten werden uns Speisen aus verschiedenen europäischen und außereuropäischen Ländern zubereiten.
Die Lehrerband der Musikschule Horrenberg-Dielheim, bestehend aus virtuosen Instrumentalisten und Sängern aus unterschiedlichen Ländern, wird für das musikalische Rahmenprogramm sorgen. Gast-Sänger/Innen und Instrumentalisten/Innen sind geladen.
Ehrenamtliche Helfer aus den „Engagiert in Dielheim“ Gruppen helfen mit, diese Veranstaltung zu einem schönen, runden Sonntagnachmittag zu machen.
Der Eintritt ist frei – Die Speisen & Getränke werden kostenlos angeboten. Ein freiwilliger Beitrag über die Spendebox ist gerne willkommen.
Lassen Sie sich von unserem Konzept und dem Konzert überraschen – und das Essen schmecken.