Fahrradparcours beim Ferienspaß

Zum Start der letzten Ferienwoche trafen sich am Montag, 06.09.2021 knapp 40 Kinder und Jugendliche aus Wiesloch, Walldorf und Dielheim bei bestem Radlwetter im Schulhof des Ottheinrichgymnasiums.

Im Rahmen des städtischen Ferienspaßangebotes hatten die Jugendverkehrsschule Rhein-Neckar und der Verein Bündnis für Demokratie und Toleranz e.V. Wiesloch zu einem Fahrradparcours eingeladen.
Spur halten, Kreisfahren, die S-förmige Klötzchenbahn und das Schrägbrett erforderten großes Geschick. Zum Abschluss des Parcours war eine Links-Rechts-Kombination mit Schulterblick und Richtungswechsel anzeigen sowie ein kleiner Slalom mit Bremstest auf Zeit angesagt.
Die Kids hatten zwei Übungsläufe zum Trainieren. Nach einer kleinen Stärkung bei Brezeln, Obst und Apfelschorle konnten sie in zwei Wertungsläufen ihr Geschick und ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen.
Man konnte die Fortschritte der Radler*innen sehr gut erkennen. Wie meistens macht auch hier die Übung den Meister bzw. die Meisterin. In drei Altersklassen konnten zum Schluss jeweils drei Tagesbeste ermittelt werden.
Der Ehrgeiz, die Spannung und vor Allem der Spaß war in den Gesichtern der Kinder zu erkennen. Aber auch die Anleiter von der Polizei und die Betreuer*innen vom Bündnis hatten einen tollen Vormittag und haben das Angebot für nächstes Jahr direkt wieder verabredet.
Unser Dank gilt allen HelferInnen, den Teilnehmer*innen und besonders auch den Verantwortlichen bei der Stadtverwaltung und vom Ottheinrichgymnasium für die tolle Unterstützung des Events.

Die Demokratie feiern und verstehen: TAG DER LEBENDIGEN DEMOKRATIE

Veranstaltung des Wieslocher Bündnisses für Demokratie und Toleranz am 11. September, 15 Uhr, auf dem evangelischen Kirchplatz

Es soll ein ebenso informativer wie unterhaltsamer Samstagnachmittag werden.
Was bedeutet Demokratie – was gehört dazu? Nicht nur in der „großen“ Politik, sondern auch in Betrieb und Schule, selbst in der Familie sind demokratische Grundwerte wie Respekt und Toleranz von Bedeutung. Sie werden bei dieser Veranstaltung buchstäblich lebendig. An der überparteilichen Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dirk Elkemann nehmen u.a. teil: Beate Böhlen, Bürgerbeauftragte des Landes Baden-Württemberg, die Band der Esther Bejarano-Schule, die Jugendgruppe des Dielheimer Theaters am Bahnhof, die Alevitische Gemeinde, evang. und kath. Kirchengemeinde, zwei ehemalige Schüler der früheren Gerbersruh-Schule, der Rapper X, Gruppen der TSG Wiesloch wie die „Wiesel“ und die Rhythmische Sportgymnastik, Mitglieder des Wieslocher Jugendgemeinderats und verschiedene Wieslocher Familien.

Kai Schmidt-Eisenlohr moderiert die Veranstaltung. Ein Instagram-Auftritt www.instagram.de/pfdwiesloch) stimmt schon ab 14.8. auf die Veranstaltung ein. Für seine technischen und kreativen Aspekte zeichnet Charlotte Beurer verantwortlich.

Bündnismitglieder, die in den nächsten Wochen noch Zeit und Lust haben, auch kleine Beiträge zur Vorbereitung der Veranstaltung zu leisten, können sich an Bündnismitglied Wolfgang Widder wenden, der die Veranstaltung organisiert. (Tel.: 06222 50144, wolfgang.widder@t-online.de)

Keine Chance für Homophobie!

Erklärung LGBTQA+ Rechte

Für uns, das Bündnis für Demokratie und Toleranz, ist jeder Mensch richtig und wichtig so wie er ist! Zur Vielfalt, die unsere Gesellschaft bereichert, gehören verschiedene sexuelle und Geschlechtsidentitäten. Jeder Mensch, ob heterosexuell, homosexuell, bisexuell, asexuell oder transsexuell muss die Möglichkeit haben, ein selbstbestimmtes Leben in Würde führen können. Deshalb stehen wir für Toleranz gegenüber allen Formen der sexuellen und Geschlechtsidentität und engagieren uns gegen jede Form von Diskriminierung. Das vor kurzem geänderte ungarische Anti-LGBTQA+ Gesetz diskriminiert Angehörige dieser Gruppe. Es nimmt Menschen die Möglichkeit, sich zu informieren und sich mit ihrer eigenen sexuellen und Geschlechtsidentität auseinanderzusetzen. Damit nimmt man Menschen die Würde und beraubt sie der Möglichkeit, ihren eigenen Lebensentwurf zu gestalten. Außerdem sät man Angst in jungen Menschen, die sich ihrer Sexualität oder ihrer Geschlechtsidentität nicht sicher sind. Durch mangelndes Wissen und mangelnde Toleranz der Gesellschaft denken sie, sie seien falsch oder gar krank. Zudem führt fehlende Aufklärung der Gesellschaft zu Hasskriminalität. Diese Gesetzesänderung, welche „zum Schutz von Kindern“ verabschiedet wurde, erreicht somit das genaue Gegenteil.

Wir lehnen die Grundannahme, dass man eine sexuelle Identität oder Geschlechtsidentität durch „Propaganda“ annehmen kann, als zutiefst diskriminierend ab. Diese Annahme wertet die sexuelle Identität des Menschen ab und erkennt diese nicht als Teil jedes Menschen.

Es ist nicht unsere Intention, Ungarn an den Pranger zu stellen. Uns geht es um die Freiheit und die Würde des Menschen und um die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen. LGBTQA+ Kinder und Jugendliche haben ein überdurchschnittliches Suizidrisiko, welches durch Akzeptanz und Toleranz reduziert werden kann, und durch Ablehnung und Ächtung erhöht wird.

Viele tolerante und weltoffene Menschen in Deutschland sind aufgestanden und haben als Europäer gegen das ungarische Gesetz protestiert, so auch insbesondere im Rahmen der Fußballeuropameisterschaft. Die UEFA hat die Beleuchtung der Allianz-Arena in Regenbogenfarben abgelehnt, mit der Begründung, dass sie „keine politische Organisation“ sei. Diese Entscheidung können wir nicht nachvollziehen. Es geht bei dieser Aktion nicht um tages- oder parteipolitische Fragen, sondern um Menschenrechte und eine Aussage zu den Werten Europas, die die UEFA in ihren Statuten teilt. Da kann und darf es keine Neutralität und keine Strategie zur Konfliktvermeidung geben.

Wir begrüßen es daher sehr, dass die Stadtverwaltung Wiesloch schnell auf die Diskussion reagiert hat und die Titelseite des Facebook-Auftritts der Stadt mit einem Regenbogen versehen hat. Damit setzen wir als Gemeinde ein Zeichen, dass wir eine aufgeschlossene und aufgeklärte Gemeinde sind, in der alle Menschen willkommen sind.

Querdenken 2021

Es ist, mindestens für uns, kaum zu glauben, wie sich die Querdenken-Initiative entwickelte. Sie ist fest etabliert im „Demonstrations-Business“ und gehört zu den größten Profiteuren der Coronakrise.
Das Focus-Magazin schreibt: „Querdenken ist eine gut geschmierte Empörungsmaschine. Neben der Wut, die sie in deutschen Innenstädten entlädt, produziert diese Maschine alternative Fakten für ihre Anhänger, ausgiebigen Umsatz für ihre Betreiber“ – und, so möchten wir hinzufügen – ausreichend Kopfschmerzen für die Politik.
Ihre Unterstützer sind eine sehr heterogene Gruppe: besorgte Bürger, Esoteriker, Impfgegner, Künstler (von gut etablierten bis umstrittenen), Verschwörungsideologen, Reichsbürger, Rechtsradikale.
Unter dem Deckmantel der Verteidigung von Grundrechten wie der Versammlungs- und Meinungsfreiheit missachten die Demonstrierenden häufig demonstrativ die Hygieneauflagen zum Infektionsschutz bedrohen Gegendemonstranten, die Polizei und die Presse.
Die Querdenker stellen sich gerne in der Öffentlichkeit entweder als Opfer der „Corona-Diktatur“ oder als Widerstandskämpfer (verglichen mit Sophie Scholl) dar, um die Regierung zu diskreditieren, und relativieren damit die Verbrechen der Nazi-Diktatur.
Seit Dezember 2020 ist die „Initiative Querdenken 711“ unter Beobachtung des Baden-Württembergischen Verfassungsschutzes.
Einer Untersuchung des ZEW Mannheim und der Humboldt-Universität Berlin zufolge waren die Querdenker-Demos in Herbst Superspreader-Events.
In diesen harten Pandemiezeiten stellen die Querdenker-Demos eine zusätzliche Herausforderung für Politik und Gesellschaft dar. Diese Ausschreitungen, zu denen es immer wieder kommt, beschädigen das Vertrauen in der Demokratie, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und erhöhen signifikativ das Ansteckungsrisiko. Da wir die Infektionszahlen nicht weiter in die Höhe treiben wollen, werden wir nicht zu Gegenveranstaltungen aufrufen. Die Gesundheit aller ist uns wichtig!
Wir bedauern außerordentlich diese Entwicklung der Querdenken-Initiative. Wir glauben, dass jeder Teilnehmer einer solchen Demonstration ganz genau beobachten muss, in welcher Gesellschaft man sich gerade befindet, und letztendlich auch dafür geradestehen muss.
Jeder Mensch unterstützt durch die Teilnahme an solchen Demos auch das Gedankengut und die Argumente von Rassisten, Rechtsradikalen, Verschwörungsideologen und Antisemiten.

U18-Wahlen als aktive Teilhabe

In der Corona-Pandemie bietet die Stadt Wiesloch in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring, dem Bündnis für Demokratie und Toleranz e.V., der Partnerschaft für Demokratie, den IB Jugendzentren und der Schulsozialarbeit Jugendlichen die Möglichkeit, online zu wählen.

Am 14. März wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt. Während Jugendliche ab 16 Jahren Gemeinderäte und Bürgermeister/innen in Baden-Württemberg bereits seit 2016 mitwählen dürfen, haben sie bei der Landtagswahl bisher kein Stimmrecht. Deshalb bietet die U18 Wahl eine Möglichkeit für junge Menschen, sich bereits mit unter 18 Jahren mit den Wahlen, den Parteien und Kandidaten/innen auseinanderzusetzen und ihre Stimme abzugeben.
U18 Jugendwahlen werden seit dem Jahr 1996 in Berlin immer in der Woche vor einem offiziellen Wahltermin abgehalten. Zur Bundestagswahl, Europawahl, Landtagswahlen etc. rücken politische Zukunftsdiskussionen ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Das beschäftigt auch Kinder und Jugendliche. Sie stellen Fragen und äußern politische Wünsche. Üblicherweise werden die U18 Wahlen so vergleichbar wie möglich zu den echten Wahlen durchgeführt, mit ähnlichen Stimmzetteln, Wahlkabinen oder Wahlurnen… in der Corona-Pandemie ist dies aber in vielen Fällen nicht möglich.

Infos beim Kreisjugendring Rhein-Neckar

Deshalb bietet der Kreisjugendring Rhein-Neckar in Kooperationen mit mehreren Kommunen, so auch der Stadt Wiesloch und den oben genannten Kooperationspartnern, Jugendlichen in der Zeit vom 26. Februar bis zum 5. März die Möglichkeit, ihre Stimme bei der U18-Wahl digital abzugeben.
Auf der Internetseite des Kreisjugendrings Rhein-Neckar finden interessierte junge Menschen Infos rund um die Landtagswahl und die Abstimmung zur U18 Wahl nach Wahlkreis. Um sich ein Bild von den Meinungen der Parteien zu machen, gibt es dort außerdem Interviews mit den Kandidaten von CDU, Grünen, SPD, FDP und Linken zu den Themen Bildung, Ausbildung, Klima, ehrenamtliches Engagement, Teilhabe, Lebenswelt und Corona.
Für Fragen rund um die U18 Wahl wendet Euch gerne an das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Wiesloch.
E-Mail: jugendreferat@wiesloch.de Telefon: 06222/84-398 bei Frau Struwe

Kandidierenden-Check auf Abgeordnetenwatch.de

Abgeordnetenwatch.de bietet ab KW 8 auch einen eigenen Kandidierenden-Check an: https://www.kandidierendencheck.de/baden-wuerttemberg
Damit können Wähler:innen anhand von 19 Thesen zur Landespolitik herausfinden, welche Kandidierenden mit ihnen inhaltlich die meisten Übereinstimmungen haben. abgeordnetenwatch.de holt dafür zunächst die Standpunkte der Politiker:innen ein. Ein Format, das Unentschiedene auf eine spielerische Art schnell helfen kann, ihre Meinung zu festigen. Noch bis zum 13. März, dem Vorabend der Wahl, können alle Kandidierenden unter www.abgeordnetenwatch.de/baden-wuerttemberg befragt werden. Weitere Informationen finden Sie hier: abgeordnetenwatch.de

Mesale Tolu «Mein Sohn bleibt bei mir!»

Als politische Geisel in türkischer Haft – und warum es noch nicht zuende ist.
Freitag 27.11.2020, 20 Uhr, Kulturhaus Wiesloch

Sie war eine prominente deutsche Geisel der türkischen Regierung: Als angebliche Terrorunterstützerin saß die Journalistin und Übersetzerin Meşale Tolu mit ihrem kleinen Sohn in Haft; danach wurde ihr die Ausreise aus der Türkei verweigert. Jetzt, wieder in Deutschland, berichtet sie über diese Zeit: über die Brutalität von Polizei und Justiz, das Alltagsleben in der politischen Gefangenschaft zwischen Hoffnung und Verzweiflung, ihren Kampf um Freiheit für ihre Familie und ihren Einsatz für die Pressefreiheit. Ein sehr persönliches Buch, das zugleich deutlich macht, wie das Regime in Ankara mit seinen Kritikern umgeht.

Meşale Tolu ist eine deutsche Journalistin und Übersetzerin kurdischer Herkunft. Sie wuchs in Ulm auf und studierte in Frankfurt Ethik und Spanisch. 2007 erhielt sie die deutsche Staatsbürgerschaft und legte zugleich die türkische ab. Ende April 2017 wurde sie in ihrer Istanbuler Wohnung von einer türkischen Antiterror-Einheit als „Terroristin“ verhaftet. Ihr Schicksal und das anderer in der Türkei inhaftierter Journalisten hat zahlreiche Medienberichte, Unterstützerkampagnen und diplomatische Aktivitäten ausgelöst. Am 18. Dezember 2017 wurde sie unter Auflagen aus der Haft entlassen, am 20. August 2018 hob ein Gericht die Ausreisesperre gegen Tolu auf, erst zwei Monate später die gegen ihren ebenfalls inhaftierten Ehemann Suat Çorlu. Meşale Tolu lebt mit ihrer Familie in Neu-Ulm.

Ort: Kulturhaus Wiesloch, Gerbersruhstr. 41, 69168 Wiesloch
Eintritt: 10,00 EUR
Vorverkauf: ab 30.10.2020, Stadtbibliothek Wiesloch (Tel.: 06222/929315)
Veranstalter: Amnesty International, Sektion Wiesloch, Stadtbibliothek Wiesloch,
Buchhandlung Eulenspiegel, Bündnis für Demokratie und Toleranz e.V., Wiesloch

Aus gegebenem Anlass stehen deutlich weniger Sitzplätze zur Verfügung.
Bitte die bekannten Hygienevorschriften beachten!

Stellungnahme zu “Widerstand2020”

Die aktuelle Debatte um “Corona-Einschränkungen” krankt unseres Erachtens daran, dass – wissentlich oder unwissentlich – zwei Fragestellungen miteinander vermischt werden:

  • Ist die Bedrohung durch das Coronavirus tatsächlich so schwerwiegend, dass die Ausrufung einer Pandemie gerechtfertigt war?
  • Wird “Corona” von den politisch Handelnden dazu missbraucht, um Freiheitsrechte einzuschränken?

Wir sind der Ansicht, dass in unserem demokratischen Rechtsstaat die politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Gemeinden überwiegend und mehrheitlich im Interesse des Gemeinwohls handeln.
Anders ausgedrückt: Unsere Haltung gegenüber dem Staat, seinen Institutionen und den handelnden Personen ist nicht geprägt von grundsätzlichem Misstrauen.
Ausgehend von dieser Prämisse reduziert sich der Fragenkomplex rund um Corona auf “graduelle” Fragen, wie etwa:

  • Waren und sind die “Corona-Einschränkungen” dem Ausmaß der Bedrohung angemessen?
  • Hätte man z.B. auf die Schließung von Schulen oder Geschäften verzichten können?

Diese und andere Fragen sind berechtigt und sollen leidenschaftlich diskutiert werden.
Ausgehend von der obigen Überzeugung stellt sich jedoch nicht die Frage, ob Freiheitsrechte und Grundrechte akut und dauerhaft bedroht sind.
Daher sehen wir auch keine Notwendigkeit für eine neue “Freiheitsbewegung”, wie die Partei “Widerstand2020” eine zu sein beansprucht.
Gleichwohl ist das Recht, eine Partei zu gründen, ein verfassungsmäßig verbrieftes Recht.1

In ihrer Satzung bekennt sich die Partei “Widerstand2020” zum demokratischen Rechtsstaat und lehnt “totalitäre, diktatorische und faschistische Bestrebungen jeder Art” entschieden ab.2

Auf der anderen Seite rufen die Gründer und Protagonisten zum Widerstand gegen die etablierte Politik auf und pflegen den Kontakt zum “Verschwörungsunternehmer” Ken Jebsen.3

So muss sich erst noch zeigen, welchen Weg die Partei “Widerstand2020” nimmt. Ein Parteiprogramm existiert bislang nicht.
Wir werden die Entwicklung kritisch begleiten, uns in dieser Gruppe jedoch nicht aktiv engagieren.

1 Art. 21 Grundgesetz
2 §1 der Satzung vom 21.4.2020; siehe https://www.widerstand2020.de/satzung.html
3 https://www.youtube.com/watch?v=eHemOBO9un4

„Frauenweiler spricht“

Wann: 7. März 2020, 15:00 Uhr
Wo: Mehrzweckhalle Frauenweiler

Der Stadtteilverein Frauenweiler startet ein gemeinsames Projekt mit dem Bündnis für Demokratie und Toleranz e.V. und der Bürgerstiftung Wiesloch.

Worum geht es?

In Zeiten von Sozialen Netzwerken und Digitalisierung, einer sich immer schneller drehenden Welt, einer sich wandelnden Arbeitswelt, einer aufgeregten Debattenkultur und einer sich verändernden Gesellschaft bleibt so manches auf der Strecke – vor allem das Miteinander, das Gespräch und die Diskussion. Häufig sind wir in unserem Alltagsstress gefangen oder stecken in unseren Filterblasen fest.
Gemeinsam mit dem Bündnis für Demokratie und Toleranz e.V. und der Wieslocher Bürgerstiftung startet der Stadtteilverein Frauenweiler das Projekt „Frauenweiler spricht“ und lädt alle Interessierte und Neugierige Personen aus Frauenweiler hierzu herzlich ein. „Frauenweiler spricht“ ist Teil des Projekts „Wiesloch spricht“ der Bürgerstiftung.

Ziele?

  • Raum und Möglichkeit zu schaffen aus der Filterblase herauszutreten, den eigenen Erfahrungsschatz und Horizont erweitern
  • Verständnis füreinander und Toleranz fördern
  • eine gute Zeit haben gemeinsam
  • Ideen entwickeln wie wir unseren Ortsteil weiterentwickeln können
  • Bewusstsein „Wir sind Frauenweiler“ entwickeln und verstärken

Wann?
Am 7.3. treffen wir uns um 15:00 Uhr zu einer ersten Veranstaltung in die Mehrzweckhalle ein. Bei Kaffee und Kuchen wollen wir zunächst in verschiedenen kleinen Kennenlern-runden in Zweiergesprächen mit einer „fremden“ Person ins Gespräch kommen. Im Anschluss möchten wir in einem zweiten Teil gemeinsam an verschiedenen Tischen Themen weiter besprechen und gemeinsam Ideen für ein noch besseres Miteinander und noch vielfältigers Dorfleben entwickeln.

Neugierig?
Dann kommen Sie am 7. März einfach dazu. Eine Anmeldung an veranstaltung@frauenweiler.info hilft uns bei der Planung, ist aber nicht zwingend nötig.

Was wünschen wir uns?
Viele weitere Ideen aus der Bevölkerung, die wir im Laufe des Jahres umsetzen können. Oberdorf kommt mit dem Unterdorf ins Gespräch, Junge mit Alten, Einheimische mit Zugezogenen, Tennisspieler mit den Fußballern, und so weiter.
Das Miteinander hier vor Ort noch besser werden zu lassen

Bei Fragen …
… können Sie sich gerne an den Stadtteilverein Frauenweiler (www.frauenweiler.info/kontakt/) oder an Adrian Seidler (Tel. 318292) wenden