Aktuelle Situation: Update

Fontenay-aux-Roses-PlatzIm Hinblick auf den beantragten Versammlungsort „Marktplatz“ konnte die Stadtverwaltung mit verschiedenen Argumenten die Verantwortlichen der NPD davon überzeugen, dass dies kein geeigneter Ort für eine derartige Versammlung ist und sich tags darauf auf den Fontenay-aux-Roses-Platz verständigen. Gerechnet wird mit ca. 50 Teilnehmern/-innen.

Der Fontenay-aux-Roses-Platz ist der Platz am Eingang der unteren Fußgängerzone, direkt vor dem Schlecker, gegenüber der Sparkasse.

58 Antworten auf “Aktuelle Situation: Update”

  1. bleibe lieber anonym. Na und!? Juni 1, 2012 bei 6:39 am

    50 Teilnehmer – der NPD. Manomann, das wird ein Debakel – der NPD. Das wird eine Freude – für uns!

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    1. Falls nicht die Stadt in Kooperation mit den lieben Beamten den Platz für
      die Nazis weiträumig absperrt, wie zuletzt auch in Mannheim am 1. Mai.
      Wobei es ja angeblich auch nur 100 Beamte sein sollen. In Mannheim
      war auch von 1000 Beamten die Rede und dann waren es 2500 Beamte,
      nebst Reiterstaffel (die Pferde müssen ja bewegt werden) und 3 Wasserwerfern.
      Schaun mer mal, wie Franz sagen würde.

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  2. WARUM KEIN VERBOT ? WARUM VERSTÄNDIGUNG MIT NAZIS? DAS KANN DOCH NICHT WAHR SEIN!!

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    1. Leider herrscht in unserem schönen Staat immer noch Meinungsfreiheit. Aber was ich dennoch nicht verstehe: die meisten Bürgermeister/innen verbieten Kundgebungen dieser Art vorerst, denn obwohl sie wissen, dass das nichts nützen wird, wollen sie ein Zeichen setzen. Doch was macht unser Oberbürgermeister? Soweit ich weiß, wurde über ein Verbot noch nicht einmal nachgedacht…

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  3. Das gibt es doch nicht. Wir machen zeitgleich eine Kundgebung mit den Nazis.
    Aber so etwas habe ich mir ja fast schon gedacht. Da wird dann wieder unterteilt in gute
    und schlechte AntifaschistInnen. Wer zu den Nazis marschiert, um die Kundgebung
    der Verbrecher zu stören ist der böse Antifaschist und wer lieber Bratwurst essen gegen Rechts
    veranstaltet, der ist der gute Antifaschist.
    Ihr solltet Euch schämen.

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  4. Lieber Günter,

    es gibt keinen guten und schlechten antifaschisten. jeder, der an dem tag dort sein wird vertritt einen sehr guten standpunkt und ist somit ein gegner von faschismus. das ist die tatsache. wir sind für alle dankbar, die an dem tag sich die bekämpfung von faschismus als aufgabe nehmen und tatsächlich dort sind, egal ob sie würstchen essen oder hin und her rennen. wir wollen nur eines keine nazis darum gehts !

    liebe grüße

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  5. Liebe Eva,

    stelle Dir doch einmal vor, Du wärest Nazi und hättest gehört dass sich dort wo Du gerne
    mit den Kumpels eine Kundgebung machen möchtest, Widerstand regt.
    Dann aber hörst Du von Deinem Nazi Chef, alles halb so wild, denn zuerst einmal haben
    wir es geschafft, dass wir mitten in Wiesloch unsere Kundgebung machen dürfen und Du
    würdest auch noch hören, dass die lieben Gegendemonstranten so nett sind, und weit ab
    von Deiner Kundgebung eine eigene Kundgebung machen und auch noch zur gleichen Zeit.
    Da wärst Du froh und glücklich und würdest auch noch Deine noch nicht so stramm
    rechtsgerichteten Freunde mitnehmen zur Kundgebung, weil kaum Gefahr bestünde,
    dass man umringt von bösen Antifaschisten nichts von der Kundgebung hört.
    Also was ich sagen will, eine solche Vorgehensweise spielt den Nazis in die Hände.
    Der ganze Popanz mit 80 Gruppen und Organisationen ist doch völlig für den Arsch, wenn
    die Nazis Ihr erklärtes Ziel erreichen und in Wiesloch 4 Stunden eine Kundgebung
    machen dürfen. Und aus Erfahrung kann ich Dir schon heute sagen, die Stadt hat nicht
    nur mit den Nazis eine Absprache getroffen, auch die Polizei wird den Nazis den Rücken
    frei halten. Dies passiert immer dann, wenn man die falschen Leute mit der Orga betraut.
    Ich hoffe es entwickelt sich hier eine Diskussionsplattform und andere sagen auch ma was sie
    davon halten, wie das hier laufen soll.
    Ich persönlich werde da sein wo die Nazis sind und hoffentlich einige andere 100 mit mir
    zusammen. Keine Redefreiheit für die Mörder von morgen.

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    1. Sir Guy Icognito Juni 1, 2012 bei 3:10 pm

      Lieber Gunter,
      deine Sorge ist unbegründet. Die Nazis werden den Fontenay-aux-Roses-Platz nie erreichen….

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    2. Hallo Eva,
      vielen Dank für Deine Worte!

      (nochmals an dieser Stelle)
      Hallo Gunter,
      wir wollen einen breiten Protest. Einen Protest bei dem viele sich beteiligen können.
      Nicht jeder möchte in der erste Reihe stehen. Und dies ist ok. Zum „Fest der Toleranz“ auf dem Adenauerplatz können und sollen bspw. auch Kinder, Schüler, Familien und Senioren kommen.
      Daher ist doch klar, dass wir eine Veranstaltung für alle machen.
      Jede Form des Protestes ist gut. Es bleibt jedem selbst überlassen wie er seine Ablehnung ausdrücken möchte.
      Oder nicht?
      Schade, dass Du Dicht vorab in die Orga eingebracht hast. Deine Tatkraft wäre sicherlich hilfreich gewesen.
      Ich kann mir nicht vorstellen, dass Wiesloch der NPD vier Stunden zuhören wird.

      Schreibe mich doch mal bitte persönlich an! Danke!

      Grüße
      Adrian

      PS Es wird keine Bratwürste geben.

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  6. Können wir das nicht so untermauern, das wir uns unter die Nazis mischen und dann im entscheidenden Moment die Trillerpfeifen ziehen?

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  7. Mein Gott Gunter,

    meinst Du das alles ernst oder willst Du hier nur rauskitzeln, was alles geplant ist? Oder schlechte Stimmung verbreiten? Hast Du schon gemerkt, daß Du bisher der einzige bist, der in gute und schlechte Antifaschisten unterteilt? Wenn Du die Verhältnisse in Wiesloch kennen würdest, wüßtest Du, daß die Gegenkundgebung nur 150 m vom geplanten Aufmarschplatz der Nazis entfernt ist. Also komm mal runter, unterstell nicht allen andern schlechten Willen. Natürlich wird die NPD – wenn überhaupt – in Wiesloch keine vierstündige Kundgebung abhalten.

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    1. Nein , ich habe nicht in gute oder schlechte Antifaschisten unterteilt, ich
      habe nur gesagt, wenn die einen auf dem Adenauerplatz hocken und andere
      Antifaschisten aber lieber vor Ort die Nazis stören, dann wird wieder in gute und
      schlechte Antifaschisten unterteilt. Die Guten sind die, nicht nach meiner
      Meinung, die fernbleiben, die Bösen die, die direkt am Ort des Geschehens
      unterwegs sein wollen. Ich, wie sicher viele andere Menschen lassen uns
      nicht das Recht nehmen, direkt vor Ort zu demonstrieren.
      Denn nur damit wird den Nazis klargemacht, dass sie nicht erwünscht sind.
      Wenn Sie nämlich ihre Kundgebung ohne jegliche Störung von aussen
      abhalten können, dann haben sie gewonnen, auch wenn auf dem
      Adenauerplatz 5000 Menschen hocken. Das meinte ich.
      Aber ich denke wir werden die passende Antwort vor Ort finden.
      Mein Tip an die NPD und ihre Partner, lasst es bleiben, oder wollt ihr
      nach Mannheim bereits das 2. Waterloo erleben?

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      1. Sir Guy Incognito Juni 2, 2012 bei 1:10 pm

        kann mich wulfs Meinung nur anschließen. Außerdem hast du dich weder an der Organisation beteiligt noch irgendetwas anderes sinnvolles von dir gegeben. Dein Ziel kann es ja wohl kaum sein, hier in diesem Forum über die Organisation der Gegenveranstaltung zu diskutieren. Dazu gibt es regelmäßige Organisationssitzungen an denen du dich gerne beteiligen kannst, aber anscheinend noch nicht wahrgenommen hast, sonst würdest du hier nicht so eine negative Grundstimmung verbreiten.

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      2. Meiner Meinung nach ist jeder „gut“, der sich in irgendeiner Weise gegen rechts einsetzt, egal ob aktiv oder nur durch bloße Anwesenheit. Meinetwegen kannst du auf deinem Standpunkt bleiben, was du darüber denkst ist mir egal. Fakt ist nur, dass die Sache in Mannheim (ich war dabei) eine völlig andere Größenordnung hatte als diese Kundgebung in Wiesloch. Es werden ca. 50 NPDler erwartet, das willst du doch echt nicht mit Mannheim vergleichen, oder?

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  8. Hallo Günter,
    in der Hinsicht gebe ich dir recht, wir werden nicht nur irgendwo weit entfernt von nazis eine grill- und musikaktion machen, sondern vor ort denen zeigen, dass sie in wiesloch oder sonst irgendwo auf der welt nichts zu suchen haben. mache dir keine sorgen wir werden alle gemeinsam agieren, wir alle haben den selben ziel: WEG MIT DEN NAZIS!

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  9. wichtig ist auch, dass die Organisation gegen Rechts innerhalb dieser woche in wiesloch flyer verteilt und wenigstens plakate vorbereitet und überall in wiesloch aufhängt! ist sehr wichtig finde ich, es gibt auch menschen, die sich mit internet nicht auskennen und von der sache nichts mitkriegen, an die sollten wir auch denken. auch sonst sind solche aktionen nochmal einladend für den tag. wird so etwas gemacht???

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    1. Hallo Eva,
      Plakate und Flyer sind da.
      Wir suchen noch Menschen, die beim Verteilen und AUfhängen helfen!
      Hast Du Lust?
      Grüße
      Adrian

      Antworten

      1. danke adrian, ein paar freunde von mir haben diese bekommen und wir verteilen .
        grüße
        eva

        Antworten

  10. außerdem bin ich dafür, dass jegliche nationalflaggen egal welcher nation an dem tag nicht dabei sein sollten, weil wir doch vom nationalismus wegkommen wollen. Es soll eine demo der menschen sein und nicht der nationen. vielleicht könnt ihr das innerhalb der organisation verbreiten und anderen unterstützern mitteilen.
    lg eva

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    1. Den Appel haben wir verteilt. Wäre schön, wenn alle mitmachen.
      Adrian

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  11. Angeblich soll die NPD auf Ihrer Facebook Seite veröffentlicht haben, dass sie in Absprache
    mit der Stadt Weisloch die für den 9.06. geplante Kundgebung verschieben würde.
    Was ist an dieser Meldung dran. Erbitte dringende Ansagen vom Bündnis. Der Facebook
    Eintrag soll vom 4.06. gegen 18 Uhr stammen.

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    1. Wie wir gestern auf Facebook geschrieben haben, stimmt dies wohl.
      Sobald wir mehr wissen und offizielle Informationen haben, informieren wir hier und auf https://www.facebook.com/wieslochgegennpd

      Grüße
      Adrian

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  12. Also bitte, wenn das über die Stadt gelaufen ist, dann muss da doch bereits der neue
    Termin bekannt sein. Warum macht man da ein Geheimnis daraus?
    Und vor allem in Absprache mit der Stadt. Was ist das denn für eine Kunkelei mit den
    Nazis. Das ist ja unsäglich. Liebe Antifas, schlaft Ihr? Tut mal Eure Meinung kund.
    Da verhandelt offenbar die Stadt Wiesloch bzw. die politischen Vertreter mit den Nazis über einen neuen Termin und die Öffentlichkeit wird im dunkeln gehalten. Was soll das.
    Wir haben ein Recht auf Information. Und dies nicht erst i 1 bis 2 Tagen sondern gleich, denn
    augenscheinlich gibt es ja einen neuen Termin. Warum wurde geändert, wäre auch noch
    eine entscheidende Frage.

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    1. Zu viel Verschwörungstheorien mitbekommen?

      Ne, mal im Ernst. Von Deinen bisherigen Posts bin ich davon ausgegangen, dass Du ein wenig Erfahrung mit solchen Themen hast. Dem ist wohl nicht so. Daher: Sorry, mein Fehler!

      Hier gibt es weder Kunkelei noch Verhandlungen!

      Und glaubst Du nicht, dass wir, die in den letzten 14 Tagen nicht nur Geld, sondern vor allem Zeit und Herzblut in das Aktionsbündnis gesteckt haben, auch brennend auf den neuen Termin warten. Glaubst Du nicht, dass wir nicht auch auf weitere Informationen warten?

      Aber vielleicht gibt es noch keinen neuen Termin von Seiten der Nazis. Und wenn es diesen geben würde, gäbe es auch einige rechtlichen Spielregeln, die zu beachten sind (z.B. bestimmte Frist zwischen Anmeldung bei der Verwaltung und dem Veröffentlichen des Termins).

      Hättest Du ein wenig Recherche vorab betrieben, hättest Du Dir denken können, weshalb die Nazis verschieben.

      Also noch einmal:
      Für das Aktionsbündnis kann ich sagen, dass wir die Öffentlichkeit (und somit auch nicht Dich) im Dunkeln lassen.

      Sobald wir neue, belastbare Infos und einen neuen Termin haben, werden wir diesen veröffentlichen.

      Aber kann es sein, dass Du gerne zündelst? Und wenn ja, ist dies angemessen?

      Antworten

  13. Jetzt ist es raus, die Nazis kommen definitiv nicht, da sie auf eine Beerdigung eines der
    Ihren gehen wollen in. St. Leon-Rot. Fakt ist aber, die Nazis sind froh, diese Ausrede
    zu gebrauchen, denn wenn sie gewollt hätten, hätten Sie Beerdigung und Kundgebung
    unter einen Hut bekommen. Aber die Vollpfosten haben einfach Schiß, weil sie ahnen
    mussten, dass das in Wiesloch nichts werden kann.
    Wiesloch hat gesiegt und ich orakle mal. die Nazis werden keinen 2. Termin anberaumen.
    Der Widerstand hat Früchte getragen.
    Und noch eine kleine Adresse an die Vollpfosten der NDP und der FN Kraichgau.
    Machts wie Eurer geliebter Führer -bringt Euch um!!!

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  14. Hallo Günther
    toll geschrieben stimme ich komplett zu! Aber da gibt es etwas, was ihr wissen solltet. Freunde von mir sehen seit Tagen Nazis in Wiesloch vor dem Schlecker auch heute und die erkundigen die Umgebung, das heißt da ist was im Busch! Sonst würden die ja nicht da sein. Das sind sichere Informationen, wer es nicht glaubt, kann mal in den nächsten Tagen vor dem Schlecker die gleiche Beobachtung machen(nachmittags zw.12-18Uhr)

    Am 09.06 müssen wir alle trotzdem da sein denn wie es aussieht können wir niemandem vertrauen,bleiben wir lieber präsent!

    mfg

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  15. Aber da muss die Stzadt ja wissen was geht. Entweder es gibt die Absage oder nicht.
    Da nützen die Kommentare von Seidler halt nix, die er absondert. Wir wollen tatsächlich
    ganz konkret von der Stadt wissen, ob die Nazis abgesagt haben, dann können sie auch nicht
    kommen, ohne Gefahr zu laufen eingesackt zu werden, zudem ist dies nicht ihre Art.
    Sollten sie aber nicht abgesagt haben, dann stimme ich zu, sollten wir alle am Samstag
    nach Wiesloch kommen.

    Antworten

    1. Zitat:
      „Bitte nicht mehr das alte Datum bewerben. Der 09.06. ist offiziell abgemeldet. Wer dieses Datum für die Kundgebung noch auf seiner Seite stehen hat, bitte ändern.“

      https://www.facebook.com/events/221584021278022/

      Antworten

  16. trotzdem müssen wir alle kommen, nicht nur einmal am samstag, sondern auch am 16.09, dafür muss jeder, der sich gegen Nazis stellen will anwesend sein.

    Antworten

    1. Katrin Hollberg Juni 6, 2012 bei 8:50 am

      Ja, klingt mir auch alles sehr nach Taktiererei von denen, ganz bewusst, um zu verwirren und zu hoffen, dass die Energie unsererseits auf halber Strecke verlorengeht…es ist sicherlich nicht verkehrt, am 09.06. trotz allen Ansagen in der Presse kurz „zu überprüfen“, was sich da tut. Mit Beunruhigung lese ich, was Du weiter oben geschrieben hast. Das ist dann auch ein Grund, trotzdem zu dem Termin zu schauen, was sich tut… Danke für den Hinweis… Grüße – Katrin

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  17. Also ich gehe jetzt davon aus, die werden am 9.06. nicht kommen. Eine Absage ob mündlich
    oder schriftlich ist auch für diese Vollpfosten verbindlich. Wenn die Polizei dann einen
    Spontanauftritt duldet, dann werden wir die Zuständigen beim Namen nennen, für entsprechende
    Anzeigen. Dies bedeutet aber jetzt alle am 16.09. auf nach Wiesloch, da die Nazis es
    entgegen meiner Auffassung tatsächlich nochmal probieren wollen sich zu blamieren.

    Antworten

    1. danke an alle die kommen wollen, wir werden gegen 11 uhr da sein !

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      1. Und, waren am 9.06. irgendwelche Rechte in Wiesloch?
        Gibt es irgend welche Neuigkeiten, die man als von aussen Anreisender
        noch vor dem 16.09. wissen sollte?
        Ist so ruhig hier seit dem letzten Samstag.

        Antworten

  18. Noch 2 Tage bis zu einer der größten Blamagen der NPD und Konsorten.
    Ich wüsste noch gerne vom Bündnis ob es einen sog. Ermittlungsausschuß gibt und ob
    Rechtsanwältinnen von uns vor Ort sein werden.
    Welche Auflagen haben die Nazis bekommen?
    Wie verhält sich die Polizei und wieviele Beamte werden vor Ort sein. 100 waren angesagt.
    Glaube nicht dass dies zutreffend ist. Gibt es da neuere Infos.

    Antworten

    1. Hallo Gunter,
      ja es gibt Rechtsanwälte vor Ort. Wobei ich hoffe, dass diese nicht gebraucht werden.
      Die Auflagen der Nazis kenne ich nicht. Und die Polizei macht keine genaueren Angaben (O-Ton „Wir sind auf alles vorbereitet“)

      Grüße
      Adrian

      Antworten

  19. Hi günter,

    ihr habt doch Flyer und Poster gedruckt, warum hängen die nirgendwo in der stadt oder überhaupt in wiesloch. die flyer sind ja auch nicht wirklich verteilt… wollt ihr nicht irgendwas machen, was die sache richtig visualisiert ?

    Antworten

    1. Hallo Eva,

      das Aktionsbündnis hat Plakate und Flyer gedruckt. Allerdings hat uns die Terminverschiebung einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass wir nochmals neu drucken mussten.
      Ich habe einige Plakate gesehen und selbst Plakate und Flyer verteilt. Die Mitstreiter sicherlich auch.
      Das was für uns in der Kürze der Zeit machbar war, haben wir getan.
      Zudem haben wir über unseren Email-Verteiler, über die Presse und durch persönliche Ansprache geworben.
      Es liegen aber noch Plakate und Flyer zur Abholung bereit. Also falls Du Lust hast oder falls Du jemand kennst, der Lust hat oder falls Du jemand kennst, der jemand kennt …

      Grüße
      Adrian

      Antworten

  20. Hallo Eva,
    es kommen sicher genug Leute, selbst aus Mainz kommen Leute mit dem Zug.
    Aus Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg kommen auch Leute. Was allerdings stimmt, ist das in den
    Geschäften kaum Plakate hingen, als ich am letzten Wochenende in Wiesloch war.
    Super finde ich den Verkauf der Vuvuzelas. Allerdings bin ich mir noch nicht über die
    Haltung der Polizei in diesem Spiel sicher. Ich möchte nämlich nicht erleben, dass wir
    aufgrund eines überzogenen Polizeiaufgebotes garnicht erst in die Nähe der Nazis
    kommen. Die Aussage von oben O-Ton der Polizei (wir sind auf alles vorbereitet) bedeutet
    nämlich dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weit mehr Beamte als
    die vor Wochen angekündigten 100 vor Ort sein werden.
    Und mit ein paar spanischen Reitern hat man den Kundgebungsplatz ziemlich schnell
    weiträumig abgesperrt und den Verkehr auf der am Kundgebungsplatz befindlichen Strasse
    leitet man dann einfach um.
    Deshalb habe ich auch so dumm gefragt, ob es da Absprachen mit der Polizei gibt.
    Wobei man sich auf solche am besten eh nicht verlassen sollte.
    In Sinsheim vor wenigen Wochen hatte der Einsatzleiter gedroht mit der Reiterstaffel die
    Demonstranten zurückdrängen zu wollen, ganz normale BürgerInnen.
    Mal sehen was am Samstag in Wiesloch für Ideen von Seiten der Polizei kommen.
    Und nochmal an alle die hier zum 1. Mal bei so einer Sache dabei sind.
    Zeigt Zivilcourage, die Nazis dürfen in Wiesloch kein Bein auf den Boden bekommen.

    Antworten

  21. herzlichen dank für eure kommentare und schnelles antworten. muss man eigentlich um erlaubnis bitten, wenn man plakate aufhängen möchte? und sicherlich werden wir am samstag gemeinsam zielstrebig gegen die nazis agieren!

    Antworten

    1. Plakate kann man nicht einfach aufhängen, man braucht eine Genehmigung
      dafür. In einem Geschäft kann man natürlich fragen, aber man darf nicht
      an Wände, Bäume oder Plakatsäulen bzw. Ständer einfach sein eigenes
      Plakat hängen.
      PS.: Das geht zwar auch immer, aber man schadet damit dem Bündnis.

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  22. ich meinte wenn man die plakate von euch holt (eure plakate) und aufhängt mit der voraussetzung die nach der kundgebung wieder abzunehmen

    Antworten

  23. In der Rhein-Neckar-Zeitung baut ein Herr Catellucci schon mal verbal vor, indem er die
    von ausserhalb anreisenden Antifaschisten, in die Chaotenecke steckt.
    Zitat: Diese ollen möglichst die Veranstaltung nicht chaotisieren.
    Wie bitte chaotisiert man eine Veranstaltung? Wenn die eingesetzten Beamten es zulassen,
    dass wir ALLE den Reden der Nazis lauschen dürfen und dabei natürlich auch unseren
    Unmut kundtun dürfen, dann wird es sicher eine zwar sehr laute aber ruhige Veranstaltung.
    Sollten die Beamten aber meinen, sie müssten die Vollpfosten von NPD und FN Kraichgau
    bevorzugt behandeln, indem sie es Gegnern nicht erlauben in Sicht- und Hörweite
    zu demonstrieren, dann sind sie es die die ganze Sache chaotisieren.
    Und wie kommen die Nazis eigentlich zum Kundgebungsplatz, indem sie eventuell vom Bahnhof
    dahin marschieren, was abzulehnen wäre, denn würden sie auch noch eine Demonstration
    durchführen, oder stellt ihnen die Stadt Wiesloch einen Bus ab Bahnhof, oder noch schlimmer,
    die reisen individuell an und machen zwischendurch mal eben Jagd auf vermeintliche
    Gegner. Dazu wäre mal eine Ansage notwendig, schon um Nazi-Gegner zu schützen.
    Denn in den Reihen der NPD und der FN Kraichgau befinden sich einige vorbestrafte
    Gewalttäter, so auch der aus Trier anreisende Safet Babic, der u.a. wegen schweren
    Körperverletzung auf Bewährung(?) verurteilt wurde und deshalb auch aus dem
    Trierer Stadtrat derzeit ausgeschlossen ist.
    Und solche Typen lässt die Stadt Wiesloch öffentlich auftreten. Mit dem als Redner hätte
    man durchaus einen Anknüpfungspunkt für ein Verbot der Veranstaltung gehabt.

    Antworten

  24. egal was die stadt tut, wir werden morgen die absolute niederlage der Nazis sehen! wir sind vorbereitet ich freue mich auf morgen ! naja, das sind nun mal die kinder der damaliegen übrig gebliebenen hitleranhänger, die mit sicherheit nach ihrer niederlage vielleicht mal nachdenken (falls die so etwas wie ein hirn haben??? ist befraglich-röntgenbilder nötig) und zum erkenntnis kommen können, warum die ganze welt sich gegen sie stellt!

    Antworten

  25. Hallo Gunter,

    Dr. Lars Castellucci, Adrian Seidler und Günter Schroth machen meines Erachtens eine sehr gute Vorbereitungsarbeit. Ich rufe ebenso dazu auf, eine durchaus lautstarke, aber friedliche und gewaltlose Gegendemonstration zu veranstalten.

    Und ich kann nur das wiederholen, was Adrian Seidler Dir schon am 1. Juni antwortete:
    —————
    „wir wollen einen breiten Protest. Einen Protest bei dem viele sich beteiligen können.
    Nicht jeder möchte in der erste Reihe stehen. Und dies ist ok. Zum “Fest der Toleranz” auf dem Adenauerplatz können und sollen bspw. auch Kinder, Schüler, Familien und Senioren kommen.
    Daher ist doch klar, dass wir eine Veranstaltung für alle machen.
    Jede Form des Protestes ist gut. Es bleibt jedem selbst überlassen wie er seine Ablehnung ausdrücken möchte.
    Oder nicht?
    Schade, dass Du Dicht vorab in die Orga eingebracht hast. Deine Tatkraft wäre sicherlich hilfreich gewesen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Wiesloch der NPD vier Stunden zuhören wird.“
    —————

    Grüße,
    Matthias

    Antworten

  26. Wir haben es geschaft. Die Nazis haben kein Bein vor das andere bekommen.
    Mehrere 100 Gegendemonstranten lassen die Nazis nicht auf den Kundgebungsplatz.
    Schon 3 Stunden vor dem geplanten Beginn der Nazi Kundgebung versammelten sich Hunderte
    um gegen die Nazis zu demonstrieren, darunter in der Mehrheit Menschen mit Migrantenhinter-
    grund. An diese Menschen, die immer Gefahr laufen durch staatliche Repression benachteiligt
    zu werden, mein ganz besonderer Dank. Die Polizei versuchte über lange Zeit den Eindruck
    zu erwecken, als sei sie auf der Seite der Protestierer. Als aber gegen 11.15 Uhr klar wurde
    aus welcher Richtung die Nazis kommen würden, war ganz schnell vorbei mit lustig.
    Denn nun drängten einige Hundert Demonstranten auf die Strasse und blockierten damit den
    Zufahrtsweg der Nazis. Die Einsatzleitung der Polizei forderte auch folgerichtig 3 mal die
    hier Blockierenden auf, die Strasse frei zu machen. Was natürlich nicht geschah. Ein
    einmal erkämpftes Gebiet gibt man nicht kampflos auf. Und so entblödete sich auch der
    Oberbürgermeister der Stadt Wiesloch nicht, die lieben Bürger über Lautsprecher doch
    zum Räumen der Strasse aufzufordern. Ein wütendes Pfeifkonzert war die verdiente Antwort
    für diesen oportunistischen Versuch der Anbiederung. Hoffentlich bekommt der saubere
    Herr bei den nächsten Wahlen die Quittung für sein Verhalten.
    Der langen Rede kurzer Sinn, plötzlich ging es doch ganz anders, die Polizeiführung hatte
    wohl eingesehen, dass eine gewaltsame Räumung nicht ohne entsprechenden Widerstand
    der Blockierer zu bewerkstelligen sei und ließ uns gewähren.
    Nun tauchten am Ende der Strasse ein armseliges Häuflein zukurzgekommener,
    schon durch ihren Anblick als dumpfbäulige Nazis erkennbare Personen auf.
    NPD Fahnen wurden geschwenkt und Transparente aufgespannt, worauf von der
    Volksgemeinschaft zu lesen war und man forderte kein Blut für USA und Israel zu opfern.
    Als klar war, dass es nicht möglich sei, auf den Kundgebungsplatz zu kommen, blieben
    die Vollpfosten einfach an Ort und Stelle und begannen unter einem ohrenbetäubenden
    Lärmpegel verursacht durch Trillerpfeifen und Vuvuzelas, mit ihrer Kundgebung.
    Nun war aber auch ihre mitgebrachte Beschallungsanlage eher den beständen der
    großdeutschen Wehrmacht entnommen, sprich man verstand auch ohne Lärm in
    knapp 100 Metern Entfernung nichts von den Reden.
    Abschließend kann gesagt werden, der Tag war ein großer Tag für den antifaschistischen
    Widerstand, ein großer Tag für die Wieslocher die sich den Nazis entgegenstellten,
    es war ein erbärmlicher Tag für die Nazis, welche erneut nach Mannheim, eine ganz
    empfindliche Niederlage quittieren mussten.
    Ein erbärmlicher Haufen geistiger Tiefflieger musste unverrichteter Dinge den Rückzug
    antreten.
    Hoffentlich haben sie wenigstens eines gelernt, nämlich dass der ganze Scheißdreck
    den sie verbreiten, ausser ihnen selbst kein Mensch interessiert.
    Haut ab und kommt nicht nochmal auf die Idee in Wiesloch die Luft zu verpesten.

    Antworten

  27. Hallo Gunter,

    ja, die Gegendemonstration war ein voller Erfolg. Hier verweise ich auf die Informationen auf und auf . Ich freue mich, daß etwa 3.000 Demonstranten mitgemacht haben und über 100 Organisationen, dabei auch die im Gemeinderat Wiesloch vertretenen Parteien (SPD, CDU, Grüne und FDP), gemeinsam und solidarisch gegen die Nazis demonstriert haben. Jeder einzelne, der dort war, hat mit gezeigt, daß Wiesloch „tolerant, bunt und vielfältig ist, nicht braun“,

    Deine Äußerungen über OB Schaidhammer halte ich allerdings für völlig unangemessen.

    Viele Grüße,
    Matthias

    Antworten

  28. Liebe Bürgerinnen und Bürger,

    der Tag war offensichtlich ein Erfolg für Wieslocher, wir haben gezeigt, was gezeigt werden müsste, nämlich dass Faschisten in unserer Stadt und auch auf der Welt keinen Platz finden werden. Die Haltung von Herrn Schaidhammer war ebenso fehl am Platz und wird sich sicherlich in den Wahlen sichtbar machen. Einige BürgerInnen haben Gewalt durch Polizei erlebt (in Form von Pfefferspray und sonstiges „Schlagen) damit wir das auch mal erwähnt haben wobei ich auch erwähnen muss, dass die Mehrheit der Polizeibeamten sehr friedlich waren.
    Wenn die Nazis nächstes Mal kommen sollten ,dann kommen die nicht mehr aus Wiesloch raus, weil die jenigen, die dank unserem Bürgermeister Gewalt erlebt haben (er hätte Nazis „wegschicken“ können, weil zu viele Gegendemonstranten anwesend waren und die Sicherheit nicht gewährleistet ist) werden mit Sicherheit nicht mehr so friedlich sein und fast 2Stunden nur Vuvuzelas und Pfeifen pfeifen. Das kann ich mir gut vorstellen, dass es eskalieren wird, denn ein zweites Mal die Verbrecher in unserer Stadt zu sehen, da macht niemand mehr friedlich mit !
    Außerdem sollte in wiesloch eine antifaschistische Gruppe gebildet werden, die sich mind. 1 mal monatlich trifft und bei den Bürgern (was ehe der Fall ist und nur gut aufgebaut wird) ein Bewusstsein für dieses Anliegen erschafft.

    Vielen Dank an alle wir waren alle SUPER!

    Antworten

  29. Danke Eva auch noch für Deinen Kommentar, Ja der Bürgermeister war eine Nummer für
    sich, aber was soll`s, die Nazis haben eine weitere bittere Niederlage kassiert.
    Und wenn man die Seite der NPD anschaut, dann verkaufen sie Ihre Niederlage auch noch
    als Erfolg. Angeblich hätten Menschen an den Fenstern Ihrem Mist und Dreck gelauscht.
    Ich sah nur eine junge Frau und die hat sich über unsere Gegendemo gefreut.
    Aber die Nazis sind nicht nur dumm und blöd, denen ist jeglicher Anstand abhandengekommen.
    Im Netz sind viele Bilder erschienen, auf denen die Vollpfosten alle abgebildet sind.
    Findet man unter Indymedia linksunten.
    Und nach Wiesloch kommen die nicht mehr, da bin ich diesmal ziemlich sicher.

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    1. Katrin Hollberg Juni 18, 2012 bei 12:43 pm

      Hallo, ja ich bin eben auch (eher aus Versehen durchs Eintippen der Suchbegriffe) auf deren Seite gelandet, bevor es zum RNZ-Artikel ging. Es ist unglaublich, wie die sich das selbst gegenüber allen Ernstes als Erfolg verkaufen. Auf den auf der eigenen Parteiseite dargestellten Bildern und Texten werden doch allen Ernstes die wohl auf nahezu 3.000 geschätzten anwesenden Gegendemonstranten in Wiesloch vor Ort VÖLLIG AUSGEBLENDET und mit keinem Wort erwähnt. Das nenn ich doch mal eine „wahrheitsgetreue Schilderung der Ereignisse und Realitätssinn“ (beißende Ironie)…Wahrgenommen habe ich von denen mal gerade ca. 6 Personen (mehr war nicht zu erkennen von Weitem). Der Rest ging doch sang- und klang- und ruhmlos in der buhenden Menge von uns Gegendemonstranten unter. Naja, falls die das Ganze irgendwann nochmals durchziehen wollen, dann stellen wir uns halt wieder alle dort auf und lassen sie nicht zu Wort kommen. Als zugereiste Wieslocherin bin ich einfach nur begeistert, wie solidarisch sich (fast) alle verhalten haben (es kam wohl zum Schluss leider zu etwas heftigeren Reaktionen) und mit einer Stimme dagegen an sind: Die rechtsextremistische Gesinnung hat in Wiesloch jedenfalls keinen Platz gefunden. Das hat mich doch sehr beeindruckt.

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  30. @ eva und alle anderen die nicht vor ort waren
    ich war bei der von dir erwähnte pfeffersprayaktion von seiten der polizei vor ort und kann nur sagen dass die polizei meiner meinung nach verhältnismäßig und keineswegs übertrieben gehandelt hat.
    bevor hier ein falsches bild entsteht will ich mal aufklären.
    die nazis wollten abziehen und wurden von der polizei in die gerbereistraße?? (die kleine gasse neben der bushaltestelle) geleitet, in der etwa 40 -50 gegendemonstranten warteten und den abzug der nazis verhindern woltten (warum auch immer – wenn die nazis gehen wollen ist das doch gut und man sollte sie dabei nicht hindern). die polizei blieb deshalb erstmal stehen und tat nichts. erst als von seiten der demonstranten eine person (aus sicht der demonstranten auf der linken seite) aus etwa 2 metern entfernung irgendetwas auf die polizei sprühte (sah nach pfefferspray aus) und 3-4 personen anfingen gegen die polizei vorzugehen, setze ein polizist pfefferspray ein, welches ich obwohl 10 meter entfernt auch abbekam. danach wurde noch eine leere 0.5l plastikflasche richtung polizei geworfen, welche aber soweit ich das sehen konnte das ziel (welches das auch immer gewesen sein sollte) verfehlte, deshalb auch kaum erwähnenswert ist. danach beruhigte sich die situation unter mithilfe einiger verantwortlicher wieder, wobei die nazis zu diesem zeitpunkt schon längst in die andere richtung umgeleitet wurden.
    ich hoffe die beschreibung konnte den sachverhalt etwas aufklären.

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  31. Katrin Hollberg Juni 18, 2012 bei 2:38 pm

    @egal: Besten Dank für die Schilderung aus eigener Sicht! Wir konnten nur hören, dass gerade etwas „außer der Reihe“ vor sich geht, aber nichts Konkretes sehen. Die NPD stellt auf ihrer eigenen Seite den Sachverhalt jedenfalls völlig anders da, aber das ist ja nicht wirklich überraschend…;-)))

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  32. Hallo Katrin,
    ich bin nicht objektiv 🙂 aber Wiesloch ist schon die beste Stadt der Welt.

    Hallo egal,
    vielen Dank für die Klarstellung.
    Ich war einer der Verantwortlichen der dabei war.
    Deine Beschreibung der Situation ist absolut korrekt.

    Grüße
    Adrian Seidler

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  33. Hallo Eva, hallo Gunter,
    schade, ich hätte Euch ja am Samstag gerne mal kennengelernt 🙂

    @Eva, ja, es war ein großer Erfolg. Für Wiesloch und für uns alle gemeinsam. Egal, ob jemand an vorderster Front oder auf dem Adenauerplatz war. Ich denke die Kombination zwischen Blockade, Demo und Fest der Toleranz war eine gute Mischung und hat den Erfolg erst möglich gemacht.

    Über Deine Aussage „Einige BürgerInnen haben Gewalt durch Polizei erlebt“ ärgere ich mich sehr. Hier auf der Seite wurde es bereits richtig gestellt. Und um es klar zu sagen: Die Gewalt ging nicht von der Polizei aus. Um ehrlich zu sein, war diese Aktion auch mehr oder weniger angekündigt.

    Auch Deine Aussagen zum OB sind m. E. überzogen. Und eine falsche Aussage wird auch durch ständiges Wiederholen nicht richtig. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die NPD verboten wird. Denn erst dann hätte ein OB oder sonst jemand die rechtliche Handhabe die NPD oder andere wegzuschicken. Solange ein Verbotsverfahren noch nicht erfolgreich war, gilt die Versammlungsfreiheit und auch andere Grundrechte auch für jene Verblendeten.

    Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht was Du immer hast „…nicht mehr so friedlich sein und fast 2Stunden nur Vuvuzelas und Pfeifen pfeifen. Das kann ich mir gut vorstellen, dass es eskalieren wird, denn ein zweites Mal die Verbrecher in unserer Stadt zu sehen, da macht niemand mehr friedlich mit ! …“

    Die Antwort, die wir gemeinsam gegeben haben, war richtig. Sie war die einzige richtige Antwort. Und ich bin mir sicher, dass die Wieslocher die richtige Antwort auch in der Zukunft geben wird.

    Eine Eskalation bzw. Gewalt von Nazi-Gegner nützt nur den Rechten! Wenn es Samstag eine Eskalation gegeben hätte, würden die Medien nur über diese berichten. Stattdessen haben wir es geschafft, dass das Friedliche auch entsprechend in den Medien deutlich wurde.

    Und ja, wir waren super. Auch super friedlich!

    @Gunter: Ich hoffe sehr, dass Du mit dem Satz „Und nach Wiesloch kommen die nicht mehr, da bin ich diesmal ziemlich sicher“ recht behältst.

    Aber nach dem peinlichen Auftritt und dem Abgang wären sie auch blöd nochmals zu kommen.

    Kennt ihr dieses Video bereits:
    http://www.lokalmatador.de/video/bcb851f178bf4a03b81f913295053735/nachrichten/wiesloch-3000-menschen-gegen-neonazis

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  34. Hallo Adrian,

    nur noch mal einige Worte zum OB. Natürlich ist es richtig, dass ein einmal ausgesprochenes
    Verbot keinen Bestand vor den Gerichten gehabt hätte. Wobei einer der Redner immerhin
    ein vorbestrafter Gewalttäter war, Herr Babic aus Trier, dort aus dem Stadtrat ausgeschlossen,
    weil er zusammen mit Gesinnungsgenossen friedliche Bürger angegriffen hat.
    Aber was mich an diesem Tag aufgeregt hat, war die Lautsprecherdurchsage des OB, wir
    sollen doch die blockierte Strasse wieder frei machen, dies nachdem die Aufrufe der Polizei
    nichts genutzt haben. Da geht man als Ob zur Polizei hin und erklärt denen, dass eine
    Räumung nicht in Frage kommen darf, stellt sich am besten gleich mit in die Blockade, aber
    man macht sich nicht zum Handlanger der Polizei, die meiner Meinung nach Ihren
    Spielraum nie ausnutzt, die haben nämlich durchaus die Möglichkeit gehabt, die Nazis
    schon wesentlich früher nach Hause zu schicken. Darüber wurde ja sogar verhandelt mit der
    Polizei, aber die Polizei ging darauf nicht ein.
    Gut, alles in allem waren die eingesetzten Beamten ziemlich relaxt und friedlich, aber glaube
    mir ich kenne das aus langer Erfahrung auch ganz anders. Wir hatten in Wiesloch den
    großen Vorteil, dass der Hauptteil der Demonstranten aus dem bürgerlichen Lager gekommen
    ist, und die nicht die Autonome Antifa in der 1. Reihe stand, da hätten die Beamten nämlich
    ganz anders reagiert.
    Aber abschließend nochmal, es war einer der größten Erfolge gegen die Nazis in den
    letzten Jahren, wesentlich höher einzuschätzen, als die Nazi Schlappe in Mannheim, wo der
    Erfolg der Demonstranten nur der Kunkelei mit der Polizei im Vorfeld zu verdanken war,
    in Wiesloch haben engagierte BürgerInnen die Sache mit viel Herzblut in Angriff genommen
    und den Vollpfosten von NPD und FN eine derbe Schlappe beigebracht.
    Ganz erbärmlich deren Schönrederei der ganzen Sache. Aber gegen Dummheit ist nun mal
    bekanntlich kein Gras gewachsen. Die NPD und die Freien Nationalisten sind
    und bleiben erbärmliche Kleingeister. Sie werden auf dem Müllhaufen der Geschichte
    enden und keiner wird ihnen eine Träne nachweinen.
    Nochmal, meine Anerkennung an die BürgerInnen der Stadt Wiesloch, an die, wie ich
    angereisten DemonstrantInnen, an alle die mit dazu beigetragen haben, dass wir den
    16.06.2012 als den Tag im Gedächtnis behalten, an dem ein Haufen Idioten nach
    Wiesloch gekommen ist, und unter Schimpf und Schande auch wieder vertrieben wurde.

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  35. hi adrian,

    ich meinte nicht, dass die polizei ohne grund einfach eingegriffen hat sicherlich war da was los. ja was das thema bürgermeister betrifft hast du vielleicht recht aber ich finde egal wie rum, er hätte ein zeichen setzten können. in der regel läuft es doch immer so, dass die kundgebung, obwohl man ganz genau weiß wie es enden wird, nicht erlaubt wird.

    mit eskalation und weiteres meinte ich die menschen, die friedlich waren und trotzdem „zum opfer“ wurden, sicherlich nicht mehr so friedlich sein würden, wenn es wirklich nochmal so eine aktion geben sollte, weil immerhin ist es doch ärgerlich, wenn man friedlich ist und zum opfer wird oder nicht?

    naja ich finde, dass wir alle toll waren und es war auch eine tolle, friedliche und solidarische gegendemonstration 😉

    lg

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  36. Hallo,
    eine wichtige Information über die NPD. Geplanter NPD Bundesparteitag am 20.21 April in der Rhein Neckar Region!!!
    Nähere Informationen unter: https://linksunten.indymedia.org/de/node/83376
    Ich bitte das Bündnis gegen Rechts um Aufmerksamkeit und Interesse.
    freundliche Grüße

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